Playbook – 3. April 2026

Vom Prototyp zur Pipeline

Tim Jamboula9 Min. Lesezeit
Zwei Kollegen unterhalten sich an einem Schreibtisch mit Laptop, im Hintergrund ein Regal mit Pflanzen.
YOYABA Hackathon, 2026

Ein Hackathon endet nicht mit der Demo. Er endet am Montagmorgen danach – mit der Frage, ob jemand den Prototyp weiterverfolgt. Die meisten enden dort leider still. Das ist kein Schicksal, sondern eine Frage von Entscheidungen, die man vor dem Event treffen kann, statt sie danach zu vermissen.

Die drei Fragen, die vor der Demo beantwortet sein müssen

Diese drei Fragen klären Teams, die aus einem Hackathon ein Produkt machen, vorher. Wer sie erst am Montag danach stellt, hat die Woche schon verloren.

  1. 01Wer ist Eigentümer – namentlich, nicht als Abteilung? Ohne Eigentümer stirbt jeder Prototyp an Zuständigkeit.
  2. 02Welches Budget steht bereit, und für wie lange? „Wir schauen mal“ ist kein Budget, sondern die Vorstufe zum Archiv.
  3. 03Wann ist die nächste Entscheidung, und wer sitzt am Tisch? Ohne Termin ist alles Absicht, nichts Plan.
Signal vom PrototypPfadNächster Schritt
Läuft, wird genutzt, geringes RisikoProduktivierungOwner, Budget, vier Wochen Stabilisierung
Spannend, aber unklar im BedarfPilotZwei Wochen echter Betrieb mit Messung
Technisch klug, ohne NutzerArchivDokumentieren, Erkenntnis festhalten, schließen
Läuft nicht zuverlässigNeu bewertenNicht retten – Ursache benennen
Drei Pfade nach dem Hackathon
Die gefährlichsten Prototypen sind die, die funktionieren, aber niemandem gehören. Sie verschwinden nie – sie verrotten langsam.
Beobachtung aus Hackathons

Die Woche danach – ein Takt

Der Montag danach ist kein normaler Arbeitstag, sondern der einzige Moment, in dem der Momentum noch frisch ist. Nutzen Sie ihn für eine Entscheidung, nicht für eine Nachbereitung.

  • Montag: Eigentümer bestätigen, Pfad aus der Tabelle wählen, nächsten Termin in den Kalender.
  • Woche 1: Prototyp in eine Umgebung bringen, die nicht der Laptop des Bauenden ist.
  • Woche 2: Mit echten, aber harmlosen Daten betreiben – nicht mit Beispieldaten.
  • Woche 3: Erste Messung gegen den manuellen Ablauf.
  • Woche 4: Entscheidung: bleiben, erweitern oder schließen.

Was ein Hackathon bewirkt, wenn die Pipeline stimmt

Mit diesem Fahrplan sind aus unseren Hackathons Dauerhaftes entstanden: ein Agent, der seit einem Jahr Angebote vorstrukturiert; eine Auswertung, die vorher einen Tag kostete und jetzt eine Stunde; ein Onboarding-Workflow, der in der Personalabteilung läuft. Keines davon war die Demonstration am Eventtag – alle entstanden in den Wochen danach, weil jemand verantwortlich war und ein Termin existierte.

Der Hackathon baut die Überzeugung. Die Pipeline baut den Nutzen. Wer nur das eine plant, hat einen guten Tag. Wer beide plant, hat eine Veränderung.

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Was andere Kunden sagen

Stimmen aus echten Corporathons.

Wörtliche Auszüge aus öffentlichen LinkedIn-Beiträgen von Teilnehmenden (im englischen Original).

„24 hours in our office. Pizza everywhere. 5 teams racing to build something real with AI."

Marie Klamer

YOYABA · LinkedIn-Beitrag

„Turns out that's all it takes to go from "I should really learn AI" to actually shipping a working product. No coding experience needed."

Marie Klamer

YOYABA · LinkedIn-Beitrag

„By the end of day one, people who had never touched a terminal were working in Claude Code and building solutions of their own."

Okechukwu Ukaigwe

NavVis · LinkedIn-Beitrag

„You don't need months of preparation. Just a team, a bit of chaos, and the willingness to start."

Lisa Kral

YOYABA · LinkedIn-Beitrag

„24 hours in our office. Pizza everywhere. 5 teams racing to build something real with AI."

Marie Klamer

YOYABA · LinkedIn-Beitrag

„Turns out that's all it takes to go from "I should really learn AI" to actually shipping a working product. No coding experience needed."

Marie Klamer

YOYABA · LinkedIn-Beitrag

„By the end of day one, people who had never touched a terminal were working in Claude Code and building solutions of their own."

Okechukwu Ukaigwe

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„You don't need months of preparation. Just a team, a bit of chaos, and the willingness to start."

Lisa Kral

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Öffentliche Beiträge von Tim Rath (Founder YOYABA) und Teilnehmenden von YOYABA und NavVis nach den KI-Hackathons, im Original.

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